Smart Country Convention: Der kürzere Weg zur Digitalisierung?

Tech-Szene und öffentliche Verwaltung - ob das zusammenpasst, da haben so einige ihre Zweifel. Das neue Bitkom-Event Smart Country Convention zeigt sich von den Unkenrufen motiviert und macht es einfach: Man pfercht alle in einen Messe-Kubus und schickt den durchdigitalisierten dänischen Ministerpräsidenten vor, um den deutschen Amtskollegen Feuer zu machen. Das ist zumindest nicht uninteressant.

Mit „Neuland“ sollte schon lange Schluss sein. Knapp fünf Jahre sind nun immerhin schon vergangen, seit 2014 der bundesparlamentarische Ausschuss Digitale Agenda ins Leben gerufen wurde, der eine beratende Funktion in Sachen Netzpolitik, IT-Sicherheit, Datenschutz oder Breitbandausbau haben sollte. Sein Bericht für die Legislaturperiode 2014 – 2017 liest sich zumindest einigermaßen … nun … ergebnissoffen.

Da scheint der Ansatz, den der Bitkom mit seiner Smart Country Convention fährt, produktiver: Im einigermaßen irreführend benannten Messe-Pavillon City Cube bringt der Branchenverband Vertreter von Verwaltung, Politik, Verbänden und Digitalwirtschaft zusammen, und bietet neben einer Ausstellung Fachvorträge, einen Start-up-Wettbewerb sowie gar einen Hackathon.

Auf der Ausstellung präsentieren sich denn auch Stadtwerke, Verbände wie der VKU, eine Reihe Ministerien und Bundesinstitute nebst Digitaldienstleistern und Tech-Startups. Die diskutierten Themen, reihum: Datenschutz, Barrierefreiheit, Bürgerdialog, Anforderungen an digitale Verwaltungsdienstleistungen.

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Dem von Bitkom-Präsident Achim Berg erklärten Ziel, die Verkürzung des Wegs Deutschlands in die „digitale Welt“ scheint die Veranstaltung immerhin auf den ersten Blick zu dienen: Die (Kommunikations-)Wege zwischen kommunalen Unternehmen, Startups und Behörden schmelzen im City Cube auf ein Minimum zusammen – und das ausgerechnet ganz analog. Ein schiefes Bild geben die verschiedenen Kulturen aber doch ab.

Das hochdigitalisierte Partnerland Dänemark, auf der Convention höchstrangig durch den Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen vertreten, macht auch gleich vor, woran das liegt: Denn während Lars Frelle-Petersen, Chef des dänischen Industrieverbands per Keynote erläutert, wie „leicht es ist Däne zu sein“ – Bürgeramtsbesuche, Kindergartenanmeldungen, Steuererklärungen, Wohnsitz-Ummeldungen, sogar Renten-Beantragungen werden online getätigt – genügen sich die deutschen Behördenvertreter mit Verweisen auf Ausschreibungsrecht und demokratische, daher also angeblich per sé langsame Prozesse.

Man kann der Bitkom und Achim Berg nur wünschen, dass eine zielführende Abkürzung gefunden wird. Und sich die Smart Country Convention somit in absehbarer Zeit selbst unnötig macht.

Mehr lesen: https://www.smartcountry.berlin/

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