7 Fehler bei der mobilen Optimierung von E-Mails und Newslettern

Während immer mehr Websites erfolgreich im Responsive Design gestaltet sind, wird bei der Anpassung von E-Mails an kleine Bildschirme noch vieles falsch gemacht. Hier sehen Sie 7 typische Fehler bei der Erstellung von mobil optimierten E-Mails und Newslettern, die Sie unbedingt vermeiden sollten.

Fehler Nr. 1: Den Anteil mobil gelesener E-Mails unterschätzen

Oft beginnt die Fehlerkette schon in der Planungsphase. Da die Umsetzung mobil optimierter Newsletter ein grundsätzliches Umdenken im E-Mail-Marketing erfordert und einen gewissen Aufwand mit sich bringt, wird die Notwendigkeit für diesen Schritt oft geleugnet. Zur Begründung heißt es, dass die meisten Abonnenten ihre Mails immer noch am Desktop abrufen und nur in seltenen Fällen das Smartphone oder Tablet dafür verwenden.

Doch die Statistiken sprechen eine andere Sprache: Laut den E-Mail-Controlling-Spezialisten von Litmus wird mittlerweile knapp die Hälfte aller E-Mails über ein mobiles Gerät geöffnet. Da es sich hierbei um einen Durchschnittswert handelt, könnte die Rate in der Zielgruppe für Ihren Newsletter sogar noch höher liegen. Folglich sollten Sie ausreichend Zeit investieren, um Ihren E-Mail-Versand an das aktuelle Nutzerverhalten anzupassen.

Fehler Nr. 2: Lange Betreffzeilen verwenden

Wenn sich die Größe des Bildschirms verringert, steht folglich auch für die Betreffzeile weniger Platz zur Verfügung. Wenn Sie einen langen Text verfasst haben, wird nur ein kleiner Teil des Betreffs zu sehen sein und der Rest wird unschön abgeschnitten. Um dennoch eine möglichst hohe Öffnungsrate Ihrer E-Mails zu erreichen und den Erfolg Ihres E-Mail-Marketings zu steigern, sollten Sie ausreichend Zeit in die Formulierung des Betreffs investieren und mit wenigen, prägnanten Wörtern inhaltlich auf den Punkt kommen. Das Ziel der Betreffzeile ist es nicht, möglichst viele Inhalte zu transportieren, sondern den Leser neugierig zu machen und zum Klicken zu animieren.

Fehler Nr. 3: Keine Gedanken über den ersten Satz machen

Wer selbst häufig E-Mails von einem mobilen Gerät abruft, wird das Problem kennen. Im Posteingang des E-Mail-Clients wird zwar der erste Satz des Hauptinhalts angezeigt, aber dieser bringt keinerlei Anreiz die Nachricht zu öffnen. Statt eines inhaltlich wertvollen Teasers steht dort nur "Sie können diese Mail nicht lesen? Dann klicken Sie hier." oder "Es werden keine Bilder angezeigt? Hier geht's zur Webversion." Ein Problem, das trotz seiner Bekanntheit nach wie vor häufig vorkommt.

Achten Sie also immer darauf, dass der erste Satz eine kurze Zusammenfassung oder eine zentrale Aussage Ihres Newsletter beinhaltet und den potentiellen Leser animiert, den Newsletter zu öffnen. Der durchaus berechtigte Hinweis auf die Webversion E-Mail kann problemlos im nächsten Satz untergebracht werden.

Fehler Nr. 4: Keine Anpassung der Bilder

Bilder sind eigentlich ein sehr beliebtes Designelement, doch in mobil geöffneten E-Mails sind sie in erster Linie ein Problem. Weil viele E-Mail-Clients nach wie vor die automatische Darstellung von Bildern blockieren, ist eine gelungene Verwendung von Bildern kein leichtes Unterfangen.

Verzichten Sie dennoch nicht komplett auf den Eisatz von Visualisierungen, denn sie stellen eine effektive Möglichkeit dar, um einen Link mit der Chance auf eine hohe Klickrate zu platzieren. Bilder werden erfahrungsgemäß besonders häufig geklickt. Um das Problem der blockierten Darstellung zu lösen, sollten Sie für jedes Bild Alt-Tags vergeben, die eine kurze Beschreibung des Bildes beinhalten. Wird das Bild blockiert, bekommt der Leser dennoch einen guten Eindruck von den Inhalten Ihres Newsletters. 

Und so lassen sich die Fehler vermeiden...

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Wer Fehler umgeht, hat den ersten Schritt bereits getan. Aber welche Maßnahmen helfen aktiv bei der Verbesserung von Newslettern?

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Fehler Nr. 5: Zu kleine Call to Action-Elemente

Auch wenn die Call to Action-Elemente an die kleinen Smartphone-Bildschirme angepasst werden müssen, sollten Sie darauf achten, dass Sie eine gewisse Mindestgröße einhalten, um für die Nutzer noch bedienbar zu bleiben. Welche konkrete Pixelzahl darunter zu verstehen ist, wird unterschiedlich bewertet. Microsoft empfiehlt bei quadratischen Buttons eine Breite von 9 Millimeter und bei länglichen Button eine Mindesthöhe von 7 Millimetern, wenn die Breite entsprechend größer gewählt wurde. Zur Bestimmung dieser Zahlen beruft sich das Unternehmen auf zahlreiche Tests zur User Experience. In den Designbestimmung vom direkten Konkurrenten Apple werden dagegen die Mindestmaße von 44 x 44 Pixel angegeben. Sinnvoll ist hier sicher die Devise, die wichtigen Buttons lieber etwas größer zu gestalten, da sich schlechte Bedienbarkeit schnell negativ auf die Conversion Rate auswirken kann.

Fehler Nr. 6: Zu wenig Zeit für das Testen aufwenden

Bevor Sie einen Newsletter versenden, heißt es: Testen, testen, testen. Je nachdem, welches Smartphone und welche App zum Öffnen der E-Mails verwendet werden, muss mit einer anderen Ansicht gerechnet werden. Bei Litmus gibt es eine aufschlussreiche Infografik, die eine Übersicht bietet, welche Anwendungen und Geräte Responsive Design unterstützen und bei welchen Kombinationen sie vorsichtig sein müssen. Die Grafik verdeutlicht zudem, dass eine E-Mail auf demselben Smartphone unterschiedlich dargestellt werden kann, wenn verschiedene Apps verwendet werden. Das gleiche Problem kann sich im umgekehrten Fall ergeben, also bei einer identische Anwendung auf verschiedenen Smartphones.Testen Sie daher jeden Ihrer Newsletter ausführlich, da die Unterstützung von Responsive Design noch lange nicht flächendeckend gegeben ist. Wenn sie regelmäßig Newsletter versenden, sollten Sie außerdem über die Erstellung eines Templates nachdenken. Wenn es einmal alle Tests bestanden hat, können Sie Ihre Mails in Zukunft effizienter erstellen.

Fehler Nr. 7: Die Folgeseiten aus den Augen verlieren

Wenn Sie das Responsive Design Ihrer E-Mail umgesetzt und alle Tests erfolgreich durchgeführt haben, sind Sie immer noch nicht ganz am Ende der Herausforderungen angekommen. Prüfen Sie jede Website, auf die Sie von der E-Mail aus verlinken, ob sie im Responsive Design gestaltet oder zumindest mobil abrufbar ist.

Wenn Sie eine E-Mail darauf optimieren, dass sie mobil geöffnet wird, müssen auch alle Folgeseiten auf einem mobilen Gerät gut lesbar sein. Sollte der Leser von einer mobil optimierten E-Mail auf eine Website kommen, deren Inhalte er nicht problemlos nutzen kann, ist die Gefahr groß, dass er den Browser verärgert wieder schließt, ohne die Inhalte gelesen zu haben. Diese negative Erfahrung wird er in den meisten Fällen auch auf Ihre E-Mail beziehen, selbst wenn diese mobil optimiert ist. Denken Sie daher ganzheitlich aus der Sicht Ihrer Kunden, dann steht einer erfolgreiche E-Mail-Marketing-Kampagne nichts mehr im Weg.

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