Was bedeutet Personalisierung für die Inhaltserstellung im CMS?

Icon zur Inhaltserstellung

Für jede Zielgruppe personalisierte Inhalte bieten. Was für den Nutzer einen echten Mehrwert bedeutet, ruft in vielen Unternehmen vor allem Sorgen um große Mehraufwände hervor. Schließlich müssen die individuellen Versionen des Contents erst einmal produziert werden. Das ist zwar richtig, doch die Sorgen sind in der Regel völlig unbegründet. Mit ein paar Tricks, einer guten Strategie und dem richtigen Content Management System lässt sich nicht nur der zusätzliche Aufwand minimieren, sondern auch das Optimum für Ihr Unternehmen aus der Website-Personalisierung herauskitzeln.

Zielgruppen als Basis für die Personalisierung

Bevor Sie mit der Erstellung von personalisierten Inhalten überhaupt anfangen können, brauchen Sie ein klares Verständnis über Ihre Zielgruppen – zum Beispiel durch konzeptionelle Modelle wie den Persona-Ansatz oder die Empathy Map. Wenn Sie nicht genau wissen, wen Sie adressieren möchten, ist Ihre Website-Personalisierung schon vor dem Start zum Scheitern verurteilt. Machen Sie sich also ein klares Bild, wer zu Ihren wichtigsten Zielgruppen zählt, damit Sie Inhalte produzieren können, die perfekt auf die Empfänger zugeschnitten sind.

Darüber hinaus bietet die Zielgruppendefinition einen wirkungsvollen Hebel, um die redaktionelle Arbeit im CMS so effizient und zeitsparend wie möglich zu gestalten. Achten Sie während der Konzeption darauf, dass die Zahl der Zielgruppen nicht zu groß wird, und verzichten Sie im Zweifel auf die letzte, detaillierte Differenzierung. Eine typische Zielgruppeneinteilung für die Website-Personalisierung wäre beispielsweise:

  • Privatkunden
  • Geschäftskunden
  • Bewerber

Zu detailliert und daher für die inhaltliche Personalisierung eher ungeeignet wäre hingegen:

  • Privatkunde mit Interesse an Produkt A
  • Privatkunde mit Interesse an Produkt B
  • Kleine Unternehmen
  • Mittlere Unternehmen
  • Große Unternehmen
  • Bewerber, differenziert nach Abteilung

Für das Produktmanagement kann eine sehr detaillierte Persona-Definition sehr hilfreich und wichtig sein, für die Website-Personalisierung hingegen ist weniger manchmal mehr. Sie sollten dabei auch bedenken, dass Sie bei zu vielen Zielgruppen nicht nur deutlich mehr Inhalte im CMS pflegen müssen, sondern möglicherweise auch Probleme bekommen, Ihre (anonymen) Website-Besucher eindeutig einer dieser Personas zuordnen zu können.

Das richtige CMS mit individueller Integration

Damit Ihre Online-Redakteure die personalisierten Inhalte mit möglichst geringem Aufwand erstellen können, brauchen Sie ein perfektes Arbeitsumfeld – mit anderen Worten ein optimal passendes Content Management System.

Nicht nur die Pflege der unterschiedlichen Textvarianten muss mühelos gelingen, auch die Verknüpfung zwischen den Inhalten und der jeweiligen Zielgruppe muss mit wenigen Klicks möglich sein. Darüber hinaus benötigen Sie ein System, das die Inhaltspflege direkt in der Website-Ansicht ermöglicht (sogenanntes Inline Editing) und die Nutzung des meist unübersichtlichen Backends überflüssig macht. 

Achten Sie deshalb schon bei der CMS Auswahl, spätestens aber bei der Integration auf entsprechende Funktionen und Möglichkeiten. Schöne Beispiele für intuitive Redaktionstätigkeit bieten etwa das CMS FirstSpirit mit dem Persona-Simulator (dort lassen sich personalisierte Website-Varianten in der Vorschau testen) oder das CMS Fiona, das sich durch den Smart Editor erweitern lässt (ermöglicht Inhaltserstellung in der Website-Ansicht).

Kurzum: Schon eine ausführliche CMS Evaluation kann den Aufwand für die Website-Personalisierung verringern.

Website-Personalisierung für noch mehr Leads

Cover der Checkliste Realtime Targeting

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  • personalisierten Newsmeldungen
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Denken Sie Ihre Personalisierung bis zum Ende

Wenn Sie Ihre Zielgruppen definiert und das richtige CMS ausgewählt (bzw. das bestehende System erweitert) haben, fehlt noch die richtige Personalisierungsstrategie. Wie wollen Sie die inhaltlichen Anpassungen nutzen, um als Unternehmen davon zu profitieren? Wie können Ihre Website-Besucher über die personalisierten Inhalte zu einer (wirtschaftlich relevanten) Conversion geführt werden?

Diesen Pfad auf der Customer Journey sollten Sie jederzeit im Kopf haben, wenn neue Inhalte im Content Management System gepflegt werden. So können die Online-Redakteure zielgerichtet arbeiten und sich auf Content konzentrieren, der sich am Ende positiv auf Ihre Conversion Rate auswirkt.

Nutzen Sie bereits vorhandene Inhalte

Mit diesem Tipp können Sie den Zusatzaufwand für die Inhaltserstellung nochmal deutlich einschränken und auf ein Mindestmaß reduzieren. Prüfen Sie Ihre bestehenden Inhalte, ob sie Potenzial für die Website-Personalisierung bieten. Denn oftmals lassen sich inhaltliche Anpassungen vornehmen, ohne dass überhaupt neuer Content produziert werden muss.

Um herauszufinden, ob sich Ihre Inhalte für die Personalisierung eignen, sollten Sie testen, ob es einen klaren inhaltlichen Fokus gibt. Richtet sich eine Pressemeldung vor allem an Neukunden und ist für Bestandskunden uninteressant? Hat die nächste Messe, auf der Sie ausstellen, einen klaren Branchenfokus? Zeichnet sich eine Veranstaltung durch einen regionalen Charakter aus? Alle Fragen dieser Art geben wichtige Hinweise auf eine mögliche Personalisierung.

Anschließend folgt noch die Auswahl der passenden Website-Elemente, die für die Anpassung genutzt werden sollen. Erfolgversprechend ist beispielsweise die Neusortierung der Meldungen im Newsroom oder im Veranstaltungskalender. Auch die Einblendung des passenden Ansprechpartners als Teaser lässt sich problemlos realisieren, ohne dass zusätzliche Inhalte erstellt werden müssen.

Anhand welcher Kriterien sich die Sortierung realisieren lässt und weitere Beispiele für Website-Personalisierung ohne zusätzliche Inhalte finden Sie in unserer Checkliste "Website personalisieren in einem Tag" in unserem Downloadbereich.

Fazit: Der Aufwand lässt sich leicht begrenzen

Wer in die Website-Personalisierung einsteigen möchte, kommt an der Erstellung neuer, personalisierter Inhalte nicht vorbei. Unverhältnismäßig viele Inhalte müssen es allerdings nicht sein. Mit unseren Tipps können Sie nicht nur die bisherigen Inhalte perfekt nutzen, sondern auch die Masse neuer Inhalte gezielt einschränken. Wenn Sie dann noch auf ein modernes Content Management System setzen, überwiegen mit Sicherheit die Vorteile der Personalisierung gegenüber dem zusätzlichen Aufwand.

Behalten Sie für maximalen Erfolg stets die eigenen Ziele im Blick. Wenn Sie Ihren Website-Besuchern perfekt personalisierte Inhalte bieten, ergibt sich für Ihre Kunden automatisch ein Mehrwert. Damit auch Ihr Unternehmen profitieren kann, müssen Sie die Customer Journey zu Ende denken. Wie können Sie Ihre Kunden über personalisierte Inhalte zu einer Conversion bewegen? Beachten Sie also, dass auch Produktteaser, Angebote und Calls to Action perfekt auf den Nutzer zugeschnitten sind.

So holen Sie das Maximum aus der Website-Personalisierung: Mehrwert für Ihre Kunden, Mehrwert für Ihr Unternehmen und geringer Zusatzaufwand für die Online-Redaktion. Worauf warten Sie noch?

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