Wohin mit dem Call to Action?

Egal ob Landing Page oder "normale" Inhaltsseite - das übergeordnete Ziel einer Website ist in aller Regel, eine Conversion zu erzielen. Dazu bedarf es Call to Action Elemente, die möglichst ideal auf der Website platziert werden müssen. Doch an welcher Stelle sind konkrete Handlungsaufrufe am wirkungsvollsten? Gleich am Anfang oder erst im unteren Inhaltsteil? Bietet sich ein großer oder viele kleine Buttons an? Wir haben die besten Tipps zur Platzierung eines Call to Action Buttons gesammelt.

Wie sollte ein Call to Action gestaltet sein?

Bevor wir uns mit der Platzierung der Call to Action Buttons beschäftigen, wollen wir einen kurzen Blick auf die Gestaltung dieses wichtigen Elements werfen. Die kanadischen Landing Page Experten von unbounce haben eine interessante Liste der wichtigsten Designelemente von Call to Action Buttons erstellt. Daraus werden vor allem zwei Dinge deutlich: Der Button muss auffallen und die Handlungsaufforderung muss eindeutig sein.

Um einen optisch hervorstechenden Call to Action zu erreichen, sollte eine kräftige Farbe gewählt werden, die im Idealfall von ausreichend Weißraum umgeben ist. Welche konkrete Farbe gewählt wird, hängt vom restlichen Design der Website ab. Nutzen Sie möglichst keine Gestaltung, die perfekt an die umliegenden Farbtöne angepasst ist. Sonst erreichen Sie zwar ein hundertprozentig stimmiges Design, aber Ihr Button bekommt deutlich weniger Aufmerksamkeit.

Damit zusätzlich die Botschaft auf dem Button klar und verständlich ist, sollten Sie sich genaue Gedanken über die Formulierung des Button-Textes machen. Vermeiden Sie allgemeine Botschaften wie "Absenden" und machen Sie stattdessen ganz konkret deutlich, was der Website-Besucher mit einem Klick tut, beispielsweise "Download anfordern" oder "Newsletter abonnieren".

Wo sollte der Button platziert werden?

Wenn Sie eine Vorstellung davon haben, wie Ihr Call to Action aussehen soll, stellt sich außerdem die Frage, wo der Button platziert werden soll. Schaut man sich die zahlreichen Tipps zu diesem Thema an, treten immer wieder zwei Faktoren in den Vordergrund, denen besondere Bedeutung zugemessen werden muss. Zum einen wird dazu geraten, Call to Action Buttons immer auf der rechten Seite der Website zu platzieren, um eine möglichst hohe Conversion zu erzielen. Wenn Website-Besucher die Inhalte nur grob überfliegen, konzentrieren Sie sich besonders stark auf die Bereiche oben links und unten rechts. Wenn Sie Ihren Button nun auf der linken unteren Seite positionieren, besteht die Gefahr, dass er seltener wahrgenommen und folglich schlechter geklickt wird.

Darüber hinaus streiten Conversion-Optimierer sehr leidenschaftlich über die Frage, ob ein Call to Action-Element "above the fold" oder "below the fold" positioniert sein sollte. Mit anderen Worten: Kann der Nutzer den Button sofort sehen oder muss er dafür erst scrollen? Die Antwort ist ein klares "Es kommt darauf an": Wenn nur wenig Information notwendig ist, um den Website-Besucher zu einem Klick auf den Call to Action zu motivieren, kann der Button möglichst weit oben platziert werden. Dort bekommt er auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit und kann mehr Conversions erzeugen.

Diese Aufmerksamkeit nützt Ihnen allerdings wenig, wenn der Website-Besucher noch nicht verstanden hat, warum er diesen Button klicken sollte. Wenn Sie also ein kompliziertes Produkt verkaufen wollen, das einer etwas ausführlicheren Erklärung bedarf, sollten Sie darüber nachdenken, Ihren Button weiter unten auf der Website zu positionieren. Dort erhält er zwar tendenziell weniger Aufmerksamkeit, doch diejenigen Benutzer, die den Button wahrnehmen, konnten sich bereits ein Bild von Ihrem Angebot machen und sind eher bereit, der Handlungsaufforderung zu folgen.

Versetzen Sie sich also in die Situation Ihres Website-Kunden, um herauszufinden, wann der perfekte Zeitpunkt ist, um den Call to Action einzublenden. Mit dieser Überlegungen rücken Sie nicht nur die so wichtigen Kundenbedürfnisse stärker in den Vordergrund, Sie entgehen auch der klassischen Frage nach above oder below the fold. Der Call to Action sollte dann angezeigt werden, wenn Ihr Kunde bereit ist, ihn zu nutzen. Aufgrund der immer neuen und zahlreicheren Displaygrößen lässt sich ohnehin nicht mehr eindeutig bestimmen, wo eigentlich der "fold" einer Website ist.

Wohin gehören Calls to Action in einem Newsletter?

Nicht nur auf Websites, sondern auch in E-Mails sollen die Leser motiviert werden, einer bestimmten Handlungsaufforderung zu folgen. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, ist recht eindeutig zu bestimmen: durch möglichst viele Links. Die australischen E-Mail-Experten von Campagin Monitor begründen diese Behauptung mit einer interessanten Studie, in der getestet wurde, inwiefern die Anzahl der Links in einem Newsletter mit der Klickrate korreliert. Wie sich herausstellte, führt eine höhere Anzahl an Links grundsätzlich zu einer besseren Klickrate.

Auffällig, konkret und zum richtigen Zeitpunkt

Aus gutem Grund ist die Conversion Optimierung ein zentrales Thema in vielen Marketingabteilungen. Um positive Effekte auf Ihre Conversion Rate zu erzielen, sind oft bereits kleine Anpassungen der Call to Action Elemente notwendig. Mit den vorgestellten Tipps und Ratschlägen, wo Sie Ihre Call to Action Buttons optimalerweise platzieren sollten, können Sie eine solide Basis für eine erfolgreiche Website legen.

Darüber sollten Sie sich die individuelle Situation Ihres Unternehmens vor Augen führen, beispielsweise die strategischen und kurzfristigen Ziele sowie die Zielgruppen und ihre Bedürfnisse. Darauf aufbauend lassen sich die Website-Inhalte und folglich auch die Calls to Action weiter optimieren.

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