Unser Studien-Check: Ist Website-Personalisierung wirklich die Zukunft?

Die besten Statistiken zum Realtime Targeting

"Realtime Targeting ist unverzichtbar", "Personalisierte Website-Inhalte sind die Zukunft". Diese und ähnliche Aussagen hört man immer wieder auf Konferenzen, bei Fachgesprächen und in vielen Blogartikeln. Doch stimmt das überhaupt? Was sagen eigentlich die Statistiken zu diesem Thema? Wir haben für Sie die Daten aus unterschiedlichen Studien gesammelt und einige überraschende Ergebnisse zu den wichtigsten Fragen gefunden.

Ist Website-Personalisierung wirklich so wichtig, wie es immer scheint?

Definitiv ja! Zwar weichen die konkreten Ergebnisse verschiedener Statistiken immer ein bisschen voneinander ab, doch im Kern ist die Aussage identisch: Marketer und Entscheider halten die inhaltliche Personalisierung auf Websites und in E-Mails für ein Thema mit großer Zukunft. Ein paar Beispiele:

  • Laut Econsultancy sehen 52% der Online-Marketer die Website-Personalisierung als wichtigen Baustein für die eigene Marketingstrategie (Quelle).
  • 81% der Marketer sehen positive Effekte (z.B. höheres Engagement) durch die Website-Personalisierung (Quelle).
  • 94% aller Online-Marketer sehen Website-Personalisierung als kritischen Faktor für zukünftigen Erfolg (Quelle).

Welche konkreten Maßnahmen bieten Potenzial?

Der Webanalyse-Anbieter etracker hat eine umfangreiche Studie zur Website-Personalisierung veröffentlicht und liefert spannende Einblicke, welche konkreten Maßnahmen bei den Online-Marketern ganz oben auf der Liste stehen. Folgende Umsetzungsmöglichkeiten werden demnach als besonders wichtig eingestuft:

  • Exit-Intent-Popups, um Besucher länger auf der Website zu halten
  • Zusätzliche Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme, wenn ein Nutzer auf der Website "umherirrt"
  • Die Anzeige passender Inhalte, die thematisch auf dem vergangenen Website-Besuch aufbauen

Mit diesen Maßnahmen soll insgesamt versucht werden, die Customer Experience des Nutzers zu verbessern und letztlich positiven Einfluss auf Conversion Rates, Verkaufszahlen oder auch die Kundenbindung zu nehmen.

Wie sieht der Status Quo aus?

Schaut man sich die Realität an, ergibt sich aber auf einmal ein ganz anderes Bild. Obwohl viele Unternehmen sagen, dass sie gerne ihre Website personalisieren möchten, ist nur ein relativ kleiner Teil tatsächlich aktiv. In Deutschland führen laut der etracker-Studie lediglich 25% der Unternehmen bereits Personalisierungsmaßnahmen durch. Auch in den USA, die bekanntlich oft als Vorreiter fungieren, ist die Situation nicht viel besser. Dort gaben 42% der Marketer an, dass sie auf Basis anonymer Daten inhaltliche Personalisierungen durchführen (Quelle.)

Und selbst wenn ein Realtime Targeting im Einsatz ist, kann keinesfalls von ausgereiften Prozessen gesprochen werden: Weniger als 10% der Online-Marketer halten ihr eigenes Vorgehen für wirklich effizient.

Welche Erfolge konnten bisher erreicht werden?

Dabei gibt es gute Gründe, sich intensiv mit dem Thema Realtime Targeting zu befassen. Einige Best Practices zeigen, wie stark sich personalisierte Kundenerlebnisse auf Verkaufsabschlüsse auswirken können:

  • Amazon erzielt rund 35% seines Umsatzes über personalisierte Artikel-Vorschläge (Quelle)
  • Hubspot-Kunden steigerten ihre Conversion Rate um 42% durch den Einsatz personalisierter Calls to Action (Quelle)
  • Econsultancy ermittelte eine 19-prozentige Steigerung der Verkäufe, nachdem die Web Experience personalisiert wurde (Quelle)

Bei diesen Argumenten scheint es auf den ersten Blick durchaus verwunderlich, dass nur so wenige Unternehmen auf inhaltliche Website-Personalisierung setzen.

Warum gibt es so wenige Unternehmen, die personalisieren?

Die Gründe, warum zahlreiche Unternehmen (noch) keine Website-Personalisierung betreiben, können vielfältig sein. Dabei spielen in der Regel technische Fragen und fehlendes Know-how die größte Rolle.

So können laut einer Studie von Econsultancy und Adobe nur 32% der Online-Marketer auf ein Content Management System zurückgreifen, das die Website-Personalisierung unterstützt (Quelle). Darüber hinaus hat knapp die Hälfte der Unternehmen keinen Zugriff auf relevante Nutzerdaten (Quelle).

Selbst wenn die technischen Möglichkeiten grundsätzlich gegeben sind, stehen der inhaltlichen Personalisierung noch einige Hürden im Weg. Überraschende 72 % gaben in einer weiteren Studie an, nicht über das notwendige Wissen zu verfügen, um eine Website-Personalisierung durchzuführen. Darüber hinaus scheitern viele Vorhaben am mangelnden Know-How zum Datenschutz.

Was halten die Nutzer von der Website-Personalisierung?

Einen Online-Marketer von neuen technischen Möglichkeiten zu begeistern, ist vergleichsweise einfach. Doch wie sieht es eigentlich mit den Website-Nutzern aus, die letztlich von den Maßnahmen profitieren sollen?

Grundsätzlich können sich viele Internetnutzer vorstellen, auf personalisierten Websites zu surfen. Laut einer Umfrage des amerikanischen Software-Unternehmens Janrain sind 57% der Nutzer bereit, ihre persönlichen Daten für die Personalisierung preiszugeben, wenn sie einen wirklichen Nutzen daraus ziehen können. Allerdings gibt es eine Bedingung: Die Nutzer wollen genaue Informationen. Fast zwei Drittel möchten exakt wissen, wofür die eigenen Daten genutzt werden. Nur bei ausreichender Transparenz könnten sie den Unternehmen vertrauen.

Dann würde den Website-Nutzern endlich ein großes Problem erspart: unpassende und irrelevante Werbung. Davon fühlen sich nämlich 74% regelmäßig gestört (Quelle).

Was müssen technische Lösungen können?

Die Anforderungen an eine Realtime Targeting Software sind vielfältig, die konkrete Umsetzung lässt sich idealerweise an einem konkreten Beispiel darstellen. In unserem Fall ist das der Universal Messenger. Dort findet die Personalisierung in folgenden drei Schritten statt:

Zuerst werden alle notwendigen Daten über die Website-Besucher gesammelt. Dazu zählen unter anderem die Seitenaufrufe, relevante Klicks auf der Website oder konkrete Interaktionen. All diese Informationen werden in einem Nutzerprofil gespeichert und schrittweise ergänzt – um verhaltensbezogene und soziodemographische Daten.

Nutzerdaten im Universal Messenger
Detaillierte Nutzerprofile sind die Basis für erfolgreiche Website-Personalisierung.

Anschließend werden aus den gesammelten Daten konkrete Segmente gebildet. Als Segment gelten Nutzer- bzw. Zielgruppen, die gemeinsame Merkmale aufweisen (z.B. Interessen oder Zugriffsorte). Sie dienen als Basis für das zielgerichtete Ausspielen von personalisierten Inhalten auf der Website.

Segmentierung im Universal Messenger
Ob mit anonymen Daten oder personenbezogenen Informationen: In der Segmentierung lassen sich sehr präzise Zielgruppen bilden.

Im dritten und letzten Schritt findet schließlich die eigentliche Website-Personalisierung statt. Für jedes vorher definierte Segment wird ein passender Inhalt erstellt und im CMS eingepflegt. Sobald ein Website-Besucher sich diesem Segment zuordnen lässt, wird der richtige Content ausgespielt.

Auf diesem Wege können allgemeine Texte vermieden werden. Stattdessen bekommt jeder Nutzer Inhalte und Angebote, die für ihn wirklich relevant sind. Der Ärger über unpassenden Content wird vermieden.

Starten Sie jetzt die Website-Personalisierung!

Cover der Checkliste Realtime Targeting

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  • personalisierten Newsmeldungen
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