Was sich Online-Redakteure wirklich vom Content Management System wünschen

Icon für Redakteurswünsche

Tag für Tag sitzen unzählige Online-Redakteure vor Ihrem CMS und sorgen für abwechslungsreiche Inhalte im Internet. Tag für Tag ärgern sich aber auch unzählige Online-Redakteure über umständliche Prozesse, fehlende Funktionen oder andere vermeidbare Ärgernisse. Wir haben geschaut, was die größten Bedürfnisse der Redakteure sind. Einige Anforderungen sind in vielen (aber längst nicht allen) CMS erfüllt, manche richten sich an die Hersteller, wiederum andere können nur im Verlauf der CMS Integration erfüllt werden. Aber sehen Sie selbst!

Redakteure brauchen intuitives Inline Editing

Inhalte müssen wachsen und sich entwickeln – egal ob Blogartikel, Detailseite oder Produktbeschreibung. Selbst wenn der Text in einem anderen System vorgeschrieben wurde, werden mit Sicherheit noch Änderungen direkt im Content Management System vorgenommen (z.B. weil die Umbrüche des Textes angepasst werden müssen oder weil dem Redakteur spontan eine neue Idee gekommen ist).

Dafür brauchen Online-Redakteure ein funktionstüchtiges Inline Editing, das die Bearbeitung von Inhalten direkt in der Website-Ansicht ermöglicht (So könnte übrigens ein Inline Editing am Beispiel des Infopark CMS Fiona aussehen). Leider müssen sich immer noch viele Redakteure mit umständlichen Backend-Formularen quälen, die sich nicht nur schwierig befüllen lassen, sondern zusätzlich dazu zwingen, geänderte Inhalte immer wieder in einer separaten Vorschau zu überprüfen. Das ist nicht nur lästig, sondern auch ineffizient.

Ein Lichtblick: Eine Reihe von Content Management Systemen bietet bereits eine integrierte Vorschau und Inline Editing; nichtsdestotrotz besteht insgesamt noch klares Verbesserungspotenzial.

Gezielter (und mehrfacher) Einsatz von Bildern

Nicht nur Texte fallen in das Aufgabengebiet der Online-Redakteure, auch Grafiken müssen auf der Website eingebunden werden. Und wieder lauern einige Hürden, die Ihren Mitarbeitern das Leben schwer machen: umständliches Importieren der Mediendateien, komplizierte Pflege von alt-Tags und Bildunterschriften usw.

Erkundigen Sie sich deshalb schon frühzeitig nach den Bedürfnissen Ihrer Redakteure: Wo sollen die alt-Tags gepflegt werden? Wollt Ihr dasselbe Bild auf unterschiedlichen Inhaltsseiten nutzen? Ändert sich dadurch die Bildunterschrift? Die Liste der Fragen ließe sich beliebig weiterführen, die Quintessenz aber ist folgende: Erarbeiten Sie gemeinsam die Rahmenparameter der Bildpflege. So können unterschiedliche Wünsche berücksichtigt werden und Sie ersparen der Online-Redaktion jede Menge Ärger durch unnötigerweise umständliche Arbeitsabläufe. Wenn die Prozesse festgelegt sind, ist es nur noch eine Frage der CMS Integration.

Inline Editing im CMS Fiona
So funktioniert Inline Editing im CMS Fiona: Bilder werden per Drag and Drop eingefügt, Texte direkt in der Website-Ansicht bearbeitet.

Modulare Inhaltsseiten für volle Flexibilität

Neben der Produktion von Texten und Grafiken gehört auch die Wahl der passenden Website-Elemente zu den reizvollen Herausforderungen eines Online-Redakteurs bei der Erstellung einer rundum gelungenen Website. In vielen Fällen können Redakteure aber nur auf starre Templates zurückgreifen und müssen versuchen, ihre Inhalte irgendwie in das vorgegebene Raster zu pressen. Das ist nicht nur unschön für den Arbeitsablauf, oft ist auch das Endergebnis nicht optimal.

Daher, liebe Experten aus der CMS Integration, wünschen sich die Redakteure eine modulare Struktur im Content Management System, mit dem sich die zahlreichen Inhaltselemente (z.B. Text-Bild-Module, Teaser oder Bühnen) flexibel kombinieren lassen. Selbstverständlich ist eine hundertprozentige Flexibilität technisch nicht möglich, außerdem können gewisse Einschränkungen aus gestalterischer oder prozessualer Sicht durchaus sinnvoll sein. Aber denkt bitte daran, dass Redakteure sich über jede Erweiterung ihrer Gestaltungsfreiheit freuen. 

Einschränkungen der Funktionen und Optionen

Im vorherigen Abschnitt wurde es bereits angedeutet: Obwohl möglichst große Flexibilität in der Gestaltung sehr schön ist, haben auch gewisse strukturelle Einschränkungen ihren Charme. Wenn ein bestimmtes Element A beispielsweise nicht mit Element B kombiniert werden sollte (einfach, weil es nicht gut aussehen würde oder weil es technische Probleme mit sich bringt), spricht nichts dagegen, diese Option technisch zu unterbinden. Schließlich sind die meisten Online-Redakteure auf die Erstellung von Texten spezialisiert, nicht auf das Webdesign oder technische Aspekte.

Umso wichtiger ist es, schon sehr früh die Redakteure, Webdesigner und die betreuende CMS Agentur an einen Tisch zu holen, damit gemeinsame Ziele und Anforderungen abgestimmt werden können.

Kurze Ladezeiten schonen die Redakteursnerven

Im Laufe eines Arbeitstages nehmen Online-Redakteure viele Änderungen im Content Management System vor – sehr viele sogar. Nun stellen Sie sich vor, dass jedes Speichern einer Änderung mit Wartezeit verbunden ist, weil das CMS die bearbeitete Seite neu laden muss. Das ergibt nicht nur ziemlich viel ungenutzte Arbeitszeit, sondern belastet auch die Nerven der Online-Redakteure.

Was Redakteure wirklich brauchen, ist ein modernes Content Management System, das alle Änderungen sofort übernimmt und flüssiges Arbeiten ermöglicht. Kombiniert mit dem bereits genannten Inline Editing wird redaktionelle Arbeit wieder zum Vergnügen.

Ereignistracking in Google Analytics
Ereignis-Tracking ist oft unverzichtbar, z.B. bei der Auswertung von Downloadzahlen.

Webtracking sollte einfach integriert werden

Wer Website-Inhalte pflegt, möchte auch wissen, wie seine Arbeit bei den Nutzern ankommt. Das lässt sich meistens mit dem allgemeinen Webtracking (Seitenaufrufe, Bouncerate etc.) abbilden, in einigen Fällen ist hingegen ein detailliertes Klicktracking notwendig, z.B. für Teaser oder Downloads.

Damit Ihre Redakteure nicht für jeden neuen Teaser oder Download zur IT laufen müssen, bietet es sich an eine Funktion im CMS zu integrieren, die automatisch den Trackingparameter setzt, wenn die Redakteure es auswählen. So sparen Sie jede Menge Zeit und können Ihre IT-Experten für anspruchsvollere Aufgaben einsetzen. Sprechen Sie einfach mit Ihrer CMS Agentur, um die gezielte Anpassung vorzunehmen.

Einfache Einbindung von Personalisierungen

Die inhaltliche Personalisierung von Websites wird immer wichtiger, statische Inhalte hingegen schrittweise seltener. Das ist für die Nutzer ein großer Mehrwert, bedeutet für die Online-Redaktion aber auch, dass alle Inhalte in unterschiedlichen Varianten im CMS bereitgestellt und den jeweiligen Zielgruppen zugeordnet werden müssen. Um fit für die Zukunft zu sein, sollten moderne Content Management Systeme die entsprechenden Funktionen zur Verfügung stellen und Website-Personalisierung mit wenigen Klicks möglich machen. Positive Beispiele dafür gibt es bereits, etwa den Persona-Simulator im CMS FirstSpirit.

Persona-Simulator in FirstSpirit
Website-Personalisierung leicht gemacht: Der Persona-Simulator im CMS FirstSpirit zeigt die Website in verschiedenen Ansichten für die jeweilige Zielgruppe.

Optimaler Umgang mit SEO-Anforderungen

Onpage-Optimierung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Redaktionsarbeit – angefangen beim geschickt gewählten Page Title über konsequent gepflegte alt-Tags bis hin zur logischen Überschriftenstruktur. Für all diese Aspekte sollte Ihr Content Management System pflegbare Attribute bieten, zu viele Automatismen (z.B. bei der Wahl des Page Titles oder der h1-Überschrift) können sich eher negativ auswirken. Aus Sicht der CMS Anbieter sind diese Anforderungen standardmäßig gegeben, sodass es sich bei diesem Redakteurswunsch vor allem um eine Frage der CMS Integration handelt. Sollten Sie mit zu großen Einschränkungen in der SEO-konformen Pflege Ihrer Website konfrontiert sein, wenden Sie sich an Ihren CMS Dienstleister.

Individuell abgestimmte Freigabeprozesse

Zum effizienten Ablauf der redaktionellen Arbeit gehört zwangsläufig auch die Freigabe neuer Inhalte. Je nach Unternehmensstruktur sind daran mehr oder weniger Personen beteiligt, die einen Blick auf die Texte werfen möchten. Damit die Online-Redakteure in ihrer täglichen Arbeit optimal unterstützt werden, sind individuell abgestimmte Freigabeprozesse wünschenswert. So können neue Inhalte noch schneller veröffentlicht werden, was gerade online eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Marketing ist.

Überlegen Sie sich also schon vor der Auswahl und Integration Ihres Content Management Systems, welche Freigabeprozesse für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind. Die notwendigen Funktionen, z.B. Rollen- und Rechteverteilung, sind in den gängigen CMS in aller Regel vorhanden, um die individuelle Einrichtung müssen sich allerdings die CMS Experten Ihres Dienstleisters kümmern.

Best-of-Breed als Erfolgsrezept

Content Management Systeme stehen schon längst nicht mehr isoliert da, die Arbeit der Online-Redakteure (aber auch Entwickler sowie Administratoren) findet in unterschiedlichsten Systemen und Tools gleichzeitig statt. Für perfekte Arbeitsabläufe in der Content Erstellung bedeutet das vor allem, dass die Verknüpfung dieser Systeme gewährleistet sein muss. Wenn Ihr CMS eine offene Infrastruktur bietet, können Sie ergänzende Programme wie ein CRM oder eine CXM Software nahtlos integrieren und die Online-Redakteure freuen sich über eine einheitliche Arbeitsumgebung.

"Eisberg" der Global User Experience
Das große Ziel ist die Global User Experience (Quelle: e-Spirit)

Redakteure sind nur eine von vielen Zielgruppen

Wenn Sie diese Anforderungen gewährleisten können, stehen den Online-Redakteuren alle Mittel zur Verfügung, die für perfekte Arbeitsprozesse im Content Management System notwendig sind. Vergessen Sie aber nicht, dass ein CMS auch von anderen Zielgruppen rege genutzt wird, in erster Linie von Entwicklern und CMS Integratoren. Sobald Sie auch deren Wünsche optimal erfüllen können, ist die perfekte Basis für effiziente Inhaltserstellung, -verwaltung und -verbreitung gelegt. 

Unser CMS Partner e-Spirit hat dazu einen interessanten Ansatz entwickelt, die Global User Experience. Sie kann nur erreicht werden, wenn das CMS für alle Nutzer die passenden Funktionen zur Verfügung stellt. Ist die Global User Experience gewährleistet, kann die volle Konzentration auf die Kunden und deren Customer Experience gerichtet werden. Und das ist letztlich auch das Ziel der Online-Redakteure.

Haben Sie das perfekte CMS im Einsatz?

Teaser Checkliste Content Management System Evaluation

Das Content Management System ist die Grundlage für Ihre Website. Unsere Checkliste zeigt, welche Anforderungen das System erfüllen muss:

  • Userorientierte Einpflege
  • Kompatibilität mit Drittsystemen
  • Optimale Customer Experience

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