Mein Praktikum bei Pinuts

Ich heiße Anna, bin 14 jahre alt und gehe auf das Marie-Curie-Gymnasium in Berlin. Ich habe hier bei Pinuts zwei Wochen lang mein Schulpraktikum absolviert. In diesem Blogeintrag möchte ich euch nun über meine Zeit bei der Digitalagentur Pinuts media + science erzählen. Wie es mir ergangen ist, was ich erlebt habe und was so meine Aufgaben waren, werdet ihr hier in diesem Blogbeitrag erfahren, also: Dran bleiben!

Pinuts als Agentur

Pinuts nennt sich selbst The Customer Experience Company. Die Agentur, die große und oft komplizierte Webseiten gestaltet und programmiert, stellt damit klar: Am Ende dreht sich alles darum, dass die Kunden bzw. Website-Besucher im Mittelpunkt stehen und das Gefühl haben sollen, dass sie finden, was sie suchen, oder sogar noch mehr.

Pinuts bietet also Dienstleistungen im Rahmen von Kundenberatung und zur Realisierung von Webseiten und Hilfe zur Gestaltung von Websites an. Hierbei wird genau auf den Kunden eingegangen und es kann mit dem Team von Pinuts eine optimale Website nach Wünschen des Kunden angelegt werden. Zur Optimierung dieser hat Pinuts auch verschiedene Tools bzw. Software programmiert, wie vor allem den Universal Messenger. Kurz gesagt: Pinuts ist eine Agentur, welche zum Großteil auf die Entwicklung und das Designen von Websites spezialisiert ist.

Mit dem Universal Messenger werden Dinge wie das E-Mail Marketing, die Customer Interaction und Realtime Targeting vereinfacht und automatisiert.

Nebenbei ist Pinuts auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern und bietet Platz für viele unterschiedliche Bereiche des Mediendesigns, von Marketing über Design bis zur IT ist alles dabei.

Warum es sich empfiehlt, dem Team Pinuts anzugehören sind nicht nur die Vorteile des Jobs, wie zum Beispiel die Möglichkeiten sich zu entfalten, weiterzuentwickeln und zu lernen oder die flexiblen Arbeitszeiten, sondern auch die tolle Gemeinschaft. Wenn man mit Pinuts arbeitet, merkt man schnell, wie freundlich und aufgeschlossen alle Mitarbeiter sind, die Stimmung hier ist familiär und entspannt und es wird gut miteinander umgegangen.

Ich denke gerade sowas ist wichtig, ein gutes Team gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen zum Erfolg.

Meine Aufgaben

Als ich von manch anderen Praktika meiner Mitschüler gehört habe, grauste es mich. Nur zuschauen, Regale einräumen, kopieren etc.  wie man sich so ein Praktikum normalerweise vorstellt. Kaffee kochen, kopieren und warten, dass die Zeit vergeht.

Das habe ich hier nicht erlebt.

Als ich zu Pinuts kam, wurde sich vorher schon überlegt, wie man mir spannende Aufgaben bieten kann und wie man gut auf so ein 14-jähriges Mädchen eingehen könne. Ich wurde gefordert und auch selbst gefragt, worauf ich Lust hätte. Ich durfte selbst mitgestalten und überlegen, da hab ich mich fast schon ein bisschen 'erwachsen' gefühlt. Dank Pinuts Online Marketing Manager Matthias Nowak wurde ich gut integriert und habe tolle Einblicke in die Welt von Pinuts bekommen. Er hat mich über die Tage begleitet und war mein Ansprechpartner.

Dabei habe ich nicht nur etwas über Computer, die Programme, Software etc. gelernt, sondern auch viel über Online-Marketing und wie man für sich wirbt. Einen neuen Einblick ins Design habe ich auch bekommen.

Während der unterschiedlichen Aufgaben, die ich in der Zeit hier erledigt habe, habe ich gemerkt wie viel hinter eigentlich ALLEM steckt. Ob beim Designen eines Produktes, dem Schreiben eines Blogs oder dem Erstellen einer funktionierenden Website  es steckt oft mehr dahinter, als sich vermuten lässt.

Zu meinen Aufgaben gehörten also das Schreiben eines Newsletters, die Recherche und die Konzeption des Designs verschiedener Werbemittel und natürlich das Schreiben dieses Blogbeitrags. 

Meine erste Skizze zum Aufdruck der Werbetasse:

 

Und die zweite Idee. So ähnlich werden wir es am Ende machen (die Pinuts-Kollegen halten uns auf dem Laufenden):

Und da ist das Ergebnis:

Eindrücke

Eins kann ich mit Sicherheit bestätigen: Hier langweilt man sich nicht!

Bei meinen unterschiedlichen Aufgaben stieß ich natürlich auch an meine Grenzen. Wie zum Beispiel beim Designen der Tasse oder beim Verstehen verschiedener Begriffe, aber für alles gibt es eine Lösung und wenn nicht, konnte ich fragen.

Es ist tatsächlich ziemlich anstrengend, den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen, aber es macht auch unheimlich Spaß. An meinen ersten Tagen war ich ziemlich kaputt davon, habe mich im Laufe der Zeit aber daran gewöhnt. Ich habe viele neue Computertricks gelernt und habe nun bei alltäglichen Dingen eine Ahnung, was eigentlich dahinter steckt  eben das Resultat von Lernen.

Es wurde sich gut um mich gekümmert und ich denke ich habe hier nicht nur Eindrücke in die riesige Computerwelt bekommen sondern auch aus Kollegen Freunde gewonnen. 

Meine Tätigkeiten

Vielleicht interessieren Sie sich etwas genauer für meine Aufgaben, daher sind hier nochmal meine Tätigkeiten der letzten 2 Wochen aufgelistet. 

Meine erste Aufgabe war das Recherchieren über verschiedene Fachbegriffe und was Pinuts als Agentur so macht.

Dazu habe ich Ihnen unten ein Glossar angelegt.

Unsere aktuellen Werbemittel

Das Entwickeln neuer Werbemittel, Beispielsweise eine neue Tasse, Radiergummis oder einen Schlüsselanhänger, gehörte auch zu meinen Aufgaben. Der erste Schritt hierzu war es ein qualitatives Produkt zu finden, das ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Nachdem ich die optimalen Anbieter herausgesucht habe, durfte ich ein Design entwickeln und lernte dabei auch ein neues Bildbearbeitungsprogramm kennen.

Zum Designen der Tasse habe ich mir erst einmal überlegt, was auf die Tasse gedruckt werden soll. Ich habe verschiedene Skizzen angefertigt und mir einen Slogan dazu überlegt. Die Unterlagen sind nun in Bearbeitung beim Grafiker, damit er diese fertigstellen kann zum Drucken.

Eine wichtige Aufgabe der ersten Woche war es außerdem meinen eigenen Newsletter zu schreiben In ihm wurde die WebXpert Conference thematisiert und ich stellte mich vor. Um den Newsletter zu erstellen, nutzte ich Funktionen des Universal Messenger und bekam somit auch gleich eine Einführung ins E-Mail Marketing.

Hier ein Teil meines Newsletters:

 

HIER kann man sich für den Newsletter anmelden.

Die nächste Woche fing direkt spannend an. Meine Lehrerin kam zu Besuch!

In der zweiten Woche habe ich mich mit all dem beschäftigt, womit ich nicht fertig geworden bin und was ich nicht verstanden habe. Meine wichtigste Aufgabe war nun das Erstellen des Blogbeitrags, den Sie hier gerade lesen. Dies war gar nicht so einfach und hat mehrere Tage gedauert. Pinuts nutzt ein sogenanntes Enterprise-CMS, so dass ich hier auch gleich Erfahrungen sammeln konnte. In diesem Fall habe ich mit dem CMS Fiona gearbeitet, welches Pinuts sonst auch für die eigenen Webseiten nutzt.

Des Weiteren habe ich mich nochmals mit der Werbetasse beschäftigt und weiter gelernt und einen Einblick in die verschiedenen Aufgaben hier bei Pinuts bekommen. 

Während meiner ganzen Zeit hier habe ich außerdem Notizen angeferigt, den Bericht Tag für Tag geschrieben und ein Glossar angefertigt. Mir wurde viel erklärt und gezeigt und ich habe mich ausprobiert. Auch hatte ich ein paar kleinere Aufgaben, Beispielsweise Fotos machen, Telefonate führen und mitanhören und Recherche. Ich habe einen tollen Einblick in die Arbeit im Büro bekommen und durfte auch bei bei einer Sitzung mit einem Kunden und Sales-Kollege Marco De Lucia dabei sein, wie auch verschiedenen Mitarbeitern beim Arbeiten über die Schultern gucken. 

Fazit

Als ich bei Pinuts ankam, hatte ich keine Ahnung von der riesigen Computerwelt. Ich war eingeschränkt in meinen Vorstellungen, wie viele Möglichkeiten geboten werden, durch das vielfältige Praktikum hat sich mein Horizont erweitert und auch ich als Person habe ich mich weiterentwickelt. Ich bin extrovertierter und auch selbstbewusster geworden. Ich kann einfacher Kontakte knüpfen und bin aufgeschlossener und gesprächiger geworden. Ich bin froh, dass ich dieses Praktikum gemacht habe, da es mich wirklich weitergebracht hat.   

Ich konnte wertvolle Erfahrungen für die spätere Arbeitswelt sammeln und bekam trotz der kurzen Zeit einen Einblick in verschiedene Bereiche. 

Und natürlich das Allerwichtigste was ich gelernt habe: Wenn du etwas mal nicht weißt “Google that shit!”.

Ich habe die Zeit hier bei Pinuts wirkich sehr genossen und würde hier gerne noch ein Weilchen länger bleiben, doch die Schule ruft! Eins steht aber fest, sollte ich nochmal die Chance haben hier ein Praktikum machen zu können, würde ich sie nutzen.

Matthias Nowak, Marco De Lucia und ich. 

Ich möchte mich außerdem noch beim Team bedanken, dafür dass ich bei euch dieses Praktikum machen durfte und ihr mich so herzlich aufgenommen habt. 

Ein Glossar zu den wichtigsten Begriffen, die ich gelernt habe 

CMS (Content-Management-System)

Übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem

Ein Content-Management-System ist eine Software zum Erstellen und Verwalten von Inhalten von Websites, zum Beispiel First Spirit, Fiona oder Scrivito, die wie OpenText oder Drupal von Pinuts in Projekten genutzt werden. Richtig bekannt sind außerdem CMS wie Wordpress oder Typo3, doch nicht immer passen die Funktionen dieser CMS zu den Wünschen oder Ansprüchen der Kunden. Die Funktionen, welche ein Content-Management-System für eine Website mit sich bringt, sind unter anderen: das Hochladen von Artikeln, Videos, Bildern, PDF-Datein usw. und Kommentare/E-Mails erhalten, wie auch diese zu beantworten.

     

Die unterschiedlichen Content-Managament-Systeme unterscheiden sich in der Sicherheit, der Bedienung, den Kosten, der Integration von neuen Erweiterungen, der Leistungsstärke und vielem mehr. WordPress zum Beispiel ist zwar ein sehr einfaches und günstiges Programm, da es aber ein Open Source Produkt ist, sind Teile des Quellcodes öffentlich und somit manchmal etwas unsicher, da viele Menschen sie bearbeiten können.

Um Inhalte auf der Website mithilfe des CMS zu veröffentlichen, sind in der Regel wenig Programmierkentnisse nötig.

Universal Messenger

Eine Marketing- und Automatisierungs-Software, welche das Kommunizieren zwischen dem Kunden und der Firma über E-Mails vereinfacht und automatisiert. Man kann damit verschiedene E-Mails versenden und die Besucher der Website im Überblick behalten, man sieht auch, welche Produkte den Kunden interessieren und versendet entsprechende Angebote per Mail. So können die Mails mithilfe des Wissens der Datenbank über den Kunden personalisiert werden.

Er hat noch weitere Funktionen, beispielsweise Realtime Targeting, Veranstaltungsmanagement oder eine Art Ticket-System.

E-Mail Marketing

Ist der Dialog über E-Mails zum Kunden. Der Kunde wird persönlich über die E-Mail angesprochen und so auf ein Angebot aufmerksam gemacht. Das E-Mail Marketing ist auch gut zur Stärkung der Kundenbindung, da man sozusagen immer erreichbar und nahbar für den Kunden ist.

Website-Personalisierung

Bei der Website-Personalisierung wird aus den getätigten Aktionen, wie zum Beispiel dem Lesen eines Artikels oder dem Kaufen eines Produkts geschlossen, welche Angebote für den Kunden relevant und interessant sind. So können Angebote gefunden werden, die der Kunde wahrscheinlich braucht und diese dann eventuell kauft oder anschaut. Mit der Website-Personalisierung kann man einen höheren Umsatz erzielen.

Customer Interaction

Ist die Interaktion mit dem Kunden über Chatbots, E-Mails, Anrufe oder sonstige Kommunikationsmöglichkeiten um Fragen o.ä. an die Website zu stellen.

Zu viel Infos auf einmal? Hier können Sie die Pinuts-Experten direkt kontaktieren!

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Realtime-Targeting

Ist die Anpassung der Website (Banner, Kacheln etc.) anhand der Daten, die der Nutzer durch sein Surf- und Suchverhalten generiert. Je nachdem wird dann zum Beispiel ein Angebot eines Gegenstands an der Seite/Banner der Website angezeigt, auf dem man vorher war. Durch das Realtime-Targeting bekommt man eine ganz andere Website zu sehen, als Kunden welche vorher nicht auf der Website waren.  

Newsletter

Unter einem Newsletter versteht man ein Mitteilungsblatt, eine Rundmail oder ähnliches, welche verteilt/verschickt werden, um den Kunden auf Angebote aufmerksam zu machen. Oft kommt ein Newsletter über E-Mail und hat dabei keinen hohen Informationsgehalt, sondern dient eher als Werbemittel.

Big Data

Bezeichnet riesige Datenmengen (Beispielsweise: Informationen über eine bestimmte Person oder Personengruppen bzw. über ihre Aktionen wie zum Beispiel: auf welchen Websiten er/sie schon drauf war/en, wer er ist/sie sind, was derjenige/diejenigen gekauft hat/haben, welche Vorlieben und Favoriten, usw. oder woher er/sie kommt/kommen (Stichwort IP-Adresse.)), welche zu viele ungeordnete Daten beinhalten, um sie mit einem Programm auswerten zu können, sprich aus der Datenmenge zum Beispiel eine Tabelle zu machen, welche sich statistisch sinnvoll auswerten lassen würde.

Künstliche Intelligenz  

Künstliche Intelligenz bedeutet so viel wie die mit technischen Möglichkeiten nachgebildete Intelligenz eines Menschen. Man versucht eine menschenähnliche Intelligenz so genau wie möglich nachzubilden, anhand der Möglichkeiten der Computertechnologie.

Bei KI unterscheidet man zwischen angewandter und allgemeiner KI. Angewandte künstliche Intelligenz sind 'smarte' Systeme, die spezifische Aufgaben erfüllen  wie zum Beispiel bei der Personalisierung von Werbung. Die allgemeine, starke oder auch sogenannte vollständige künstliche Intelligenz bezeichnet Geräte, die in der Lage sind, menschliche Handlungen und Verhalten so genau wie möglich nachzustellen. So ähnlich wie Roboter also.

Was man hier aber beachten muss, ist dass künstliche Intelligenz lediglich nachahmt und nicht selbst Dinge in Verbindung bringen oder sich selbst etwas beibringen können.

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