Mit Strategie zum nachhaltigen Realtime Targeting

Der Einstieg in die Personalisierung erfordert keine komplizierten Ansätze, da selbst kleine Anpassungen eine große Wirkung mit sich führen können. Um Ihre Personalisierung nachhaltig erfolgreich zu gestalten bedarf es jedoch einer langfristigen Strategie. Wir erklären Ihnen, welche gängigen Fehler Sie auf jeden Fall bei der Skalierung Ihres Realtime Targetings vermeiden sollten.

Denken Sie über die Homepage hinaus

Viele Unternehmen halten ihre Homepage für den einzigen Teil ihres Webauftritts, den es zu personalisieren gilt. Dies ist ein Trugschluss. Erkennbar wird der Fehler bei einem Blick auf den generierten Traffic, beziehungsweise über welche Kanäle er letztlich generiert wird. Oft sind es Produktseiten oder der Blog, die sich für den größten Teil des Traffics verantwortlich zeigen. Folglich müssen eben auch solche Seiten personalisiert werden um das volle Potenzial des Real Time Targetings nutzen zu können.

Wenn Bereitschaft unerkannt bleibt

Auch vernachlässigen Unternehmen beim Versuch der Personalisierung häufig Verhaltensweisen des Kunden, die ein bestimmtes Engagement in die ein oder andere Richtung signalisieren. Grund dafür sind nicht angepasste Scoring Modelle. Wichtig ist wie so oft die richtige Balance zu finden. Man sollte keine nutzbaren Verhaltensweisen verpassen, allerdings auch nicht zu aufdringlich vorgehen. Dies könnte beispielsweise der Fall sein, wenn ein Kunde zu viele automatisierte E-Mails erhält. Abhilfe schaffen Customer Journey Touchpoints und der Behavior Flow, die Rückschlüsse vom Verhalten eines Nutzers auf dessen Bereitschaft zur Interaktion schließen lassen.

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Balance, Balance, Balance – auch bei der Eingrenzung

Nicht jeder Nutzer agiert gleich, das ist klar. Doch selbst interessensverwandte Nutzer agieren nicht zwingend sinnverwandt. Machen Sie nicht den Fehler, Ihre Kunden zu stark in ein bestimmtes Nutzerfeld zu segmentieren. Schnell laufen Sie Gefahr, dass Nutzer, die mit Ihrer Personalisierung nicht zum gewünschten Suchergebnis kommen keine Alternative haben und Ihre Seite unter Umständen aktionslos verlassen. Beachten Sie auf der anderen Seite aber auch den Fehler, einem Nutzer seine sämtlichen angeschauten Angebote zu präsentieren. Sollte sich bei genauerer Auswertung der Daten ergeben, dass er sich lange mit Angebot A, aber nur einen Sekundenbruchteil mit Angebot B auseinandergesetzt hat, dann ziehen Sie keinerlei Nutzen daraus ihm beide Angebote anzuzeigen.

Flexibilität ist entscheidend

Oftmals wird der Personalisierungsbogen so weit überspannt, dass der Nutzer regelrecht in eine ganz bestimmte Ecke, sei es produkt- oder informationsbezogen, gedrängt wird. Die gesammelten Daten geben schließlich den Aufschluss, dass der Nutzer an genau dem Vorschlag auch wirklich interessiert ist. Doch was passiert wenn der Nutzer bereits anderweitig an das Produkt oder die Information gelangt ist oder diese nur temporär benötigte? Er interessiert sich in diesem Moment überhaupt nicht mehr für die personalisierten Inhalte Ihrer Seite. Halten Sie sich deshalb stets die Möglichkeit offen, die bestehende Personalisierung aufheben zu lassen. Jegliche Informationen über das Nutzerverhalten müssen geändert und angepasst werden können.

Personalisierung ist kein Selbstzweck

Personalisierung schön und gut, doch achten Sie stets darauf wie Sie dem Nutzer diese präsentieren. Es kann unter Umständen passend sein, die Newsmeldungen ortsabhängig zu gestalten oder gegebenenfalls die Sprache der Website anzupassen um dem Nutzer ein individuelles Erlebnis zu bieten. Jedoch sollten gerade Anpassungen in diese Richtung für den Nutzer nur unterschwellig wahrzunehmen sein. Sehen Sie davon ab ihn direkt damit zu konfrontieren, indem Sie ihn mit Einblendungen wie "Hallo Nutzer aus Vogelsang" auf der Website begrüßen. Dem User ist auch ohne Ihr Zutun bewusst wo er sich gerade aufhält und außer einem faden Beigeschmack generiert diese Art der Ansprache keinerlei Nutzen für beide Seiten.

Fazit: Mit Strategie zum Erfolg

Fehler bei der Personalisierungsstrategie sind schnell gemacht, mit der richtigen Planung im Vorfeld kann man diese allerdings auch leicht vermeiden. Wichtig ist es sich vorab in die Lage der Nutzer zu versetzen und ganz bewusst dessen Bedürfnisse zu bedienen. Personalisierung, die nicht der Erlebnisverbesserung dient ist nicht rentabel und geht über das Ziel hinaus.

  • Die Strategie leitet sich aus den Bedürfnissen der Nutzer ab
  • Personalisierung muss dem Nutzererlebnis dienen
  • Die richtige Balance bei der Segmentierung ist entscheidend

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Cover der Checkliste Realtime Targeting

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  • Personalisierte Newsletter
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