Ein Tag im Leben eines Art Directors

Nils, Art Director

06:45 

Der Wecker klingelt, nach zwei Tassen Kaffee gehts unter die Dusche und gegen 08:15 verlasse ich das Haus. Zum Glück ist es bis ins Büro nicht so weit. Mit dem Rad brauche ich ca. 20 Minuten. 

08:30

Der Arbeitstag beginnt. Als erstes checke ich Mails und die To-Do-Liste. Ich versuche kleine Aufgaben vormittags zu erledigen, damit später Zeit am Stück für die Projektarbeit bleibt.

10:00

Ran an die Tickets. Typische Alltagsaufgaben sind kleine Tickets, also Korrekturen oder Änderungswünsche. Hauptaufgaben sind eher umfassende Projekte, z.B. Designs und Layouts für Webprojekte im Screendesign und die HTML-Umsetzung eben dieser. Neu hinzugekommen ist auch die Anleitung neuer Kollegen. Und ich stehe selbstverständlich den Kollegen mit Rat und Tat zur Seite, bei Fragen zu HTML, CSS und Barrierefreiheit.            

13:00 

Mittagspause! Es geht mit den Kollegen in die Kantine oder wir holen uns etwas aus den umliegenden Restaurants und setzen uns zum Essen in die Küche.             

13:30 

Zeit für die großen Aufgaben. Neue Projekte anzugehen macht mit am meisten Spaß. Man muss sich genug Zeit nehmen für die Kreation im Design und um neue Techniken in der HTML-Umsetzung kennenzulernen und anzuwenden.

Flache Hierarchien und pragmatische Herangehensweisen schaffen ein gutes Arbeitsklima. Es ist schon recht abwechslungsreich. Ich bin froh, dass ich die Bereiche Kreation und Entwicklung zusammenbringen kann. Die Arbeitszeiten sind recht flexibel und es ist auch mal Home Office möglich.

15:30 

Kurz Kaffee tanken, dann gehts weiter. Lösungen bei kniffligen Problemen zu finden ist nicht immer einfach. Man muss CSS mögen 😉 Neben gutem Fachwissen ist hohes Abstraktionsvermögen notwendig. Die größten Themen bei der Projektarbeit sind User Interface Gestaltung, Barrierefreiheit und Responsive Design. Als Designer braucht man immer wieder neue Ideen und Lösungswege.

Man bildet sich quasi jeden Tag weiter. Viel Wissen entsteht bei der praktischen Umsetzung. Mit jedem Projekt lernt man neues dazu.                

18:00 

Ab ins Schwimmbad. Ich versuche spätestens bis 18:00 die Dinge erledigt zu haben, dann ist Zeit für Freunde und Familie. Sehr entspannend und meditativ ist Bahnen-Schwimmen. Nach 2000 Metern hat man den Kopf wieder frei. In Berlin gibt es zudem das tolle Spa am Hauptbahnhof. Dort vergisst man, dass man in einer Großstadt lebt. 😉