Ein Tag im Leben einer Entwicklerin

Katrin, Developer

7:00… oder 7:30

Es klingelt der Wecker, Morgenprogramm, zwischen 9:00 und 9:30 bin ich im Büro. Sommer mit dem Fahrrad (10km), Winter mit der BVG.

Wenn mal ein ungünstiger Handwerkertermin oder sehr früher Feierabend ansteht, kann man den Tag auch im Homeoffice verbringen.

09:30

Erstmal einen Kaffee. E-Mails checken und ggf. beantworten. To-Do im Pinutsplanner ansehen, um einen Überblick über die wichtigsten Aufgaben des Tages zu bekommen. Das erübrigt sich allerdings bei größeren Projekten, die mehrere Wochen dauern: Hier kommt nur gelegentlich eine kleinere Aufgabe dazwischen.

Auch mal feststellen, dass man sich sofort um einen dringenden Supportfall bei einem Kunden kümmern muss (irgendetwas geht nicht) und damit die eigentliche Tagesplanung erstmal über den Haufen geworfen wird.

10:30

Tägliches Standup-Meeting der Developer. "Was war, was wird": wir sprechen über die Ergebnisse des Vortags und helfen uns gegenseitig bei kniffeligen Fragestellungen.

11:00

Falls noch nicht geschehen, Einstieg in die großen Aufgaben des Tages. Es handelt sich meistens um technische Konzeption, gerne auch mal um die Projektleitung. Hauptsächlich aber um die Umsetzung von Projekten. Hier: individuelle Anwendungsentwicklung (also weniger CMS, wie manche Kollegen).

Ich arbeite beim Universal Messenger hauptsächlich beim Frontend mit. Weniger Kundenprojekte, dafür mehr Entwicklung unseres Tools Universal Messenger. Teilweise überschneiden sich die Aufgabengebiete jedoch, da ein Kunde gewisse Funktionen im Universal Messenger erbittet, welche ich dann umsetze.

13:00

Zeit für eine kleine Stärkung. Wir sind eine größere Mittagsgruppe, die meist gemeinsam essen geht. Ab und zu gehe ich auch mal mit KollegInnen alleine zum Mittag, die nicht bei dieser Gruppe dabei sind, um auch mit diesen Personen mal Abseits der Arbeit zu reden.

13:30

Kopf frei gemacht und zurück an die Arbeit. Die wichtigsten Skills in meinem Bereich sind Java und JavaScript und die Arbeit mit Frameworks und Libraries wie React, Angular.js, Mithril und Node.js. Außerdem beschäftige ich mich nebenbei mit HTML und CSS, Prepocessoren wie SCSS und Sass sowie mit Usability im Allgemeinen. Das erleichtert mir kleinere Anpassungen, für die ich nicht extra zum CSS-HTML-Profi gehen muss.

Es ist wichtig, kundenorientiert zu arbeiten und sich in E-Mails und am Telefon gut ausdrücken zu können. Während Anfang und Ende von Projektphasen besteht viel Kontakt, um Dinge zu klären. Mit einem gewissen Weitblick erleichtert man sich und dem Kunden das Leben.

16:00

Kurz zu Nils ins Büro, ich habe eine Frage. Es ist praktisch, wenn sich Kompetenzen ergänzen.

Man sollte keine Angst vor Unbekanntem haben. Gerade als Entwickler wird man sehr oft vor neue Aufgaben gestellt und hat sie oft genug hinbekommen, das gibt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. "Geht nicht", gibt es so gut wie gar nicht, irgendwie bekommt man immer alles hin.

Auf dem Weg zurück zum eigenen Schreibtisch noch schnell eine Club Mate aus der Kaffeeküche mitgenommen.

17:00

Steht ein privater Termin an, z.B.  mit Freunden Bouldern gehen, wird auch mal früher Schluss gemacht.

Scheint die Sonne und ich bin mit dem Rad unterwegs, lege ich durchaus gerne mal eine Pause am Tempelhofer Feld (zum Sonnenuntergang) ein.

19:00

Hohe Eigenverantwortung bedeutet auch, mal länger zu bleiben und eine Aufgabe zu Ende zu bringen. Aber spätestens um 19 Uhr ist meistens Schluss. Sich direkt nach der Arbeit mit Freunden zu treffen ist eine schöne Art, den Tag ausklingen lassen.