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Barrierefreiheit im Internet mit Pinuts

Einfach für alle

Das Ziel von barrierefreien Webseiten ist, dass diese alle Nutzenden unabhängig von ihren Einschränkungen vollumfänglich nutzen können. Hauptsächlich bezieht sich die Barrierefreiheit auf Menschen mit Einschränkungen (z.B beim Sehen, Hören, Bewegen oder beim Verarbeiten).

Wer definiert die Normen und Standards?

Barrierefreiheit im Web hat einige Normen und Standards, die es zu beachten gilt. Das Grundprinzip sollte aber eigentlich sein vom Nutzenden auszugehen und diese Perspektive zu nutzen, um die Website barrierefrei zu gestalten. Die Normen und Standards helfen vor allem dabei eine Einheitlichkeit zu schaffen und generelle Durchdringung zu schaffen. Die wichtigsten Normen sind WCAG 2.0, DITV und das zukünftig umzusetzende BFSG.

WCAG 2.0
WCAG steht für Web Content Accessibility Guidelines und ist eine Empfehlung des W3C. "Die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte definieren, wie man Webinhalte für Menschen mit Behinderungen barrierefreier gestalten kann." - zu den gesamten Richtlinien geht es hier.

BITV 2.0
BITV 2.0 ist im Jahr 2011 erschienen und steht für Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung. BITV 2.0 beruht auf dem § 11 Absatz 1 Satz 2 des Behinderten-gleichstellungsgesetzes, das zuletzt durch Artikel 12 des Gesetzes vom 19. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3024) geändert worden ist. Alle weiteren Informationen zu BITV 2.0 sind hier zu finden.

BFSG
Das Barrierefreiheits-stärkungsgesetz wurde erst jüngst im Juli 2021 beschlossen und bezieht eine Vielzahl von weiteren Unternehmen mit in die Umsetzung einer barrierefreien Website ein. Eine Umsetzung der Richtlinien muss bis Juni 2025 erfolgen. Alle Details zum neuen Gesetz gibt es hier.

Für wen ist Barrierefreiheit wichtig?

Barrierefreiheit ist prinzipiell für jeden wichtig, da es Vorteile für alle Nutzenden bringt (siehe "Und warum ist Barrierefreiheit wichtig?"). Daher sollte dieses Thema auch vor dem Hintergrund des sozialen Gedankens (digitale Teilhabe) jeden Webauftritt tangieren. Jedoch gibt es Unternehmen und öffentliche Träger, welche durch die vorher beschriebenen Regeln und Gesetze stärker an die Umsetzung gebunden sind. Diese sind:

Aktuell

  • Alle Bundesbehörden (leichter jede Einrichtung, welche das Vergaberecht anzuwenden haben und dem Bund zuzurechnen sind)

Zukünftig betroffen (verallgemeinert)

  • Telekommunikationsunternehmen
  • Personenbeförderungsunternehmen
  • Banken
  • Und viele weitere!



Und warum ist Barrierefreiheit wichtig?

Die digitale Teilhabe ist heute schon wichtig und wird auf Grund der steigenden Digitalisierung auch in Zukunft immer wichtiger. Zudem bringt Barrierefreiheit Vorteile für alle Nutzenden mit sich. Zum Beispiel ist der hohe Kontrast und die gute Lesbarkeit von Texten hilfreich bei hellen Lichtverhältnissen. Eine barrierefreie Webseite kann zudem folgende Vorteile mitbringen: 

  • Mehr Kunden erreichen, da alle potentielle Kunden die Inhalte der Website konsumieren können

  • Kunden sind durch die intuitive Handhabung zufriedener

  • Auch Suchmaschinen beziehen den Faktor der Nutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit mit ein

  • Gesetzliche Anforderungen erfüllen ist gut aber die soziale Verantwortung gerecht werden ist besser

Wie sieht Barrierefreiheit im Internet ganz konkret aus?

Was bedeutet eine barrierefreie Umsetzung ganz konkret? Die vorher genannten Normen und Richtlinien gehen auf die Umsetzungen ein. Wir möchten trotzdem einen Überblick geben, welche Elemente einer Website beispielsweise angepasst werden können. Auf den Bildern sehen Sie links wie ein Element nicht und rechts wie es barrierefrei umgesetzt werden kann.

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Folie 1 von 5

Kontrast

Die Kontraste zwischen Texten und Hintergründen müssen hoch sein, sodass das Lesen von Texten so einfach wie möglich ist.

Buttons

Buttons müssen als solche zu erkennen sein und das wichtigste sie müssen sprechend (selbsterklärend) sein.

Klickflächen

Die Größe der Klickflächen ist essenziell, um eine barrierefreie Bedienbarkeit zu ermöglichen.

Texte

Texte müssen zum leichteren Verständnis möglichst simpel und übersichtlich gestaltet werden:

  • kurze Sätze zu formulieren
  • Vermeiden Sie unnötige Wörter (auch Füllwörter genannt) 
  • Ihre Texte sollten Absätze, Listen und Zwischenüberschriften erhalten damit sie übersichtlich sind

Eingaben

Die Beschreibungen für Eingabefelder müssen dem Nutzer alle relevanten Informationen zur Verfügung stellen, um das Ausfüllen dieser ermöglichen.

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Ermöglichen Sie grenzenlosen Zugang

Haben Sie gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, wollen Sie die digitale Teilhabe vorantreiben oder ist Ihnen beim Lesen des Beitrags aufgefallen, dass sie aktuell nicht gut aufgestellt sind? Egal warum, wir können Sie unterstützen und Ihre Website barrierefrei konzipieren. Da jede Website ihre eigenen Anforderungen hat kommen Sie doch einfach auf uns zu. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!