7 Clevere Tipps zur Steigerung Ihrer E-Mail Conversion Rate

E-Mail ist der bekannteste, beliebteste und effektivste Marketingkanal. Bereits eine kleine Steigerung der Conversion Rate kann zu massiven Erfolgen führen. Und eine Steigerung der Conversion Rate ist oft durch einige einfache Kniffe zu erzielen. Wir erklären, wie Sie das Meiste aus Ihren Newslettern und anderen Double-Opt-In E-Mails herausholen und Ihre Kunden genau da abholen, wo sie abgeholt werden möchten.

E-Mail-Marketing ist mit Abstand der bedeutendste Marketing-Kanal, sowohl im Online- als auch im Offline-Marketing. Viele Marketingexperten finden ihn auch am einfachsten zu bedienen. Dies liegt wahrscheinlich auch daran, dass jeder – sowohl Marketingexperten als auch Zielgruppe – mit dem Kanal sehr vertraut sind.

Doch bloß, weil ein Kanal vertraut ist, sollte man nicht denken, dass seine Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Gerade in diesem Bereich, der so bekannt und beliebt ist, darf man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen – denn die Konkurrenz schläft auch nicht. Mit diesen Tipps machen Sie Ihre E-Mail-Empfänger glücklich:

1. Double Opt-In optimieren

Rechtssicheres E-Mail-Marketing ist ein Hygienefaktor, doch mit einer bloßen Bestätigungsmail haben Sie den Prozess noch längst nicht optimiert. Achten Sie unbedingt auf die folgenden vier Fehlerquellen.

  1. E-Mail Eingabe: lassen Sie den Nutzer seine E-Mail-Adresse bestätigen, oder nutzen Sie einen Dienst der im Hintergrund des Registrierungsprozesses die eingegebene E-Mail-Adresse gleich verifiziert. So verhindern Sie, dass Ihre E-Mails aufgrund von Tippfehlern verloren gehen.

  2. Bestätigungsemail: automatisieren Sie unbedingt den Versand der Bestätigungsmail! Dies ist wichtig, denn so kommunizieren Sie mit dem Nutzer genau in dem Moment, wo er auch wirklich Zeit und Interesse hat.

  3. Genaue Angaben: erklären Sie in der Bestätigungsmail ganz genau, was der Nutzer jetzt tun muss. Gehen Sie auch auf Eventualitäten ein. Manchmal funktioniert ein Button nicht, also sollte der Bestätigungslink (zusätzlich) als kopierbarer Link angegeben werden.

  4. Kontext: meldet sich ein Nutzer für einen Newsletter an, so sollten Sie ihm einen Newsletter schicken. Haben Sie eine niedrige Sendefrequenz, beispielsweise alle zwei Wochen oder einmal im Monat, so sollten Sie die vorherigen Newsletter oder einen Willkommensnewsletter versenden.

2. Verteiler ist nicht gleich Verteiler

Die Qualität Ihres Verteilers ist wichtig! Dies gilt ganz besonders dann, wenn Sie Leads und nicht Traffic als Ihren Haupt-KPI bestimmt haben. Denn mehr Traffic wird meist als gutes Zeichen genommen – doch wenn die neuen Leser nicht wirklich an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung interessiert sind, dann wird auch die optimierteste E-Mail sie nicht zur Conversion bewegen.

3. CTA ist gleich CTA

Ein Call-to-Action (Button, CTA) erfüllt in einer E-Mail genau den gleichen Zweck wie auf einer Webseite. Er soll Leser dazu bewegen, ihn anzuklicken. Nur Sie wissen, was sich hinter den Klick verbirgt, sei es ein Artikel, eine Landingpage oder ein Sonderangebot. Doch um die Konversionsrate zu optimieren sollten Sie darauf achten, dass Sie den E-Mail CTA mit genauso viel Respekt behandeln, wie alle anderen CTAs auch.

4. Sie wollen schon gehen?

Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass Leser sich von Ihrem Verteiler auch wieder abmelden. Das ist eben so. Moment mal – falsch! Optimieren Sie Ihr Subscriber-Management, um auch im Moment des Abschieds einen Gewinn erzielen zu können.

  1. Goodbye is not forever: wenn möglich, geben Sie dem Nutzer verschiedene Abonnement-Optionen. So kann er sich bei Nichtgefallen der aktuellen Themen oder Sendefrequenz für einen anderen Newsletter eintragen (beispielsweise monatlich statt wöchentlich).

  2. Fragen Sie nach: wenn sich jemand doch abmelden möchte, so fragen Sie ihn nach seinen Gründen. Eine Antwort allein wird nicht besonders aussagekräftig sein, aber die Summe der Abbestellungen wird Ihnen Tendenzen aufzeigen. Diese Einsichten können Sie nutzen, um zukünftige Abmeldungen zu verhindern.

5. Mobile Optimierung und Web-Version

Zwischen 26% und 71% aller E-Mails werden mittlerweile mobil geöffnet. In diesem Artikel erfahren Sie mehr zur mobilen Optimierung von Newslettern. An dieser Stelle soll nur kurz gesagt sein: Geben Sie dem Leser die Möglichkeit, die E-Mail da anzusehen, wo er sie sehen will. Geben Sie ihm alle Optionen. Hierzu zählt natürlich, dass Ihre -Mails für mobile Endgeräte optimiert sind, aber auch, dass Sie eine Webversion zur Verfügung stellen. Zu guter Letzt muss aber natürlich auch die Zielseite mobil optimiert sein und sich gut auf Geräten mit kleinen Displays lesen lassen.

6. A/B Testing

E-Mail ist einer der wichtigsten Marketingkanäle. Für manche Unternehmen ist es der wichtigste Marketingkanal. Daher ist es überraschend, dass nur 63% der Marketingexperten überhaupt die Betreffzeile ihrer E-Mail testen – von anderen E-Mail Elementen ganz zu schweigen. Wir raten zu ständigem, gewissenhaften Testen der folgenden Dinge:

  1. Betreffzeile: der Betreff Ihrer E-Mail entscheidet, ob der Leser Ihre Inhalte überhaupt zu Gesicht bekommen wird. Sie muss den Leser ansprechen und sein Interesse wecken, und darf keine Spam-Filter auslösen.

  2. CTA: wie bereits erwähnt, verdient dieses Element in einer E-Mail genauso viel Respekt wie auf einer Landingpage.

  3. Länge: sollte Ihre E-Mail vier Blogartikel enthalten, oder doch lieber fünf? Und sollten die Teaser-Texte eine Zeile lang sein oder lieber zwei? Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse – testen Sie!

  4. Frequenz: Leser zu verlieren ist einfach. Egal ob man ihnen zu viele E-Mails schickt oder zu wenige; bei der falschen Sendefrequenz sind sie ganz schnell weg.

  5. Anzahl der Bilder: dies hängt wieder sehr stark von Ihrer Zielgruppe ab. Im Gegensatz zu anderen Designelementen können Bilder einen starken Einfluss auf die Konversionsrate haben, da sie oft klickbar sind.
  6. Anzahl der Links: sind Ihre E-Mails „leaky“? Zu Deutsch: haben sie ein Leck? Als leaky wird eine E-Mail (oder eine Landingpage) dann bezeichnet, wenn zu viele Nutzer nicht den „richtigen“ Link klicken – also beispielsweise, wenn sie auf den Link zum Facebook Profil klicken anstatt auf den Link zum Blogartikel, wo man sie eigentlich hinführen wollte. Dies ist besonders problematisch, wenn die E-Mail einen ganz bestimmten, sehr wichtigen Link enthält, zum Beispiel den zur großen jährlichen Rabattaktion.

7. Analytics

Tracken Sie alles! Jeder Link in Ihrer E-Mail sollte eine eigene Tracking-URL besitzen. Nur so können Sie wirklich nachvollziehen, wie sich Nutzer durch Ihre E-Mail bewegen und was sie am Ende mitnehmen.

Fazit:

Das vermeintlich altbekannte Medium E-Mail hat noch unglaublich viel Optimierungspotenzial. E-Mails sollten behandelt werden wie Landingpages. Sie müssen kontinuierlich optimiert und angepasst werden, denn sie sollen nicht Selbstzweck sein, sondern Conversion-Treiber. 

Unsere drei wichtigsten Quick-Wins sind:

  • Automatisierung der Anmeldebestätigung, um den Nutzer im Moment seines gesteigerten Engagements abzuholen

  • Optionen zur Listenverwaltung, um einen Nutzer, der gehen wollte, doch noch zu halten

  • Responsivität des Newsletters sowie der Zielseite, um auf allen Kanälen die bestmögliche Customer Experience zu schaffen

Der E-Mail Best Practice Guide

Checkliste Best Practice Willkommens-E-Mails

In unserem Willkommens-E-Mail Best Practice Guide geben wir Ihnen clevere Tipps zur Steigerung der Conversion Rate Ihrer Double-Opt-In E-Mails.

Wir erklären Ihnen:

  • worauf Sie bei der Automatisierung Ihrer E-Mails achten müssen
  • welche Inhalts auf keinen Fall fehlen dürfen, und
  • wie sie schnelle Quick-Wins erzielen.

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